Hochzeitsringe Herstellung

 

Eheringe Herstellung bei Goldschmiede Manteufel

Meine Eheringe gibt es nur einmal auf dem ganzen Welt!

Ich bin Goldschmied und kein Händler, daher haben Sie die Möglichkeit die Eheringe so zu gestallten wie Sie sich wünschen.

Wenn man Eheringe speziell für sich anfertigen lässt, sollte man sicher sein, dass diese dem persönlichen Geschmack entsprächen – und das ist Ihre Stärke!

Jeder Ehering wird manuell Hergestellt – ein Unikat. Es handelt sich hier um reine Handarbeit und keine Massenware (Ladenware, die Sie überall kaufen können). 100% Handarbeit die heutzutage nur schwer zu finden und kaum bezahlbar ist. Wie vor hunderten von Jahren.

Die Herstellungsdauer für Ihre Unikate / Eheringe beträgt ca. 3 bis 4 Wochen.

Nehmen Sie sich Zeit und wählen Sie Ihre Trauringe in aller Ruhe aus.
Schreiben Sie mir Ihre Wünsche einfach per Email: schmuck-mann@gmx.de oder vereinbaren Sie mit mir ein Termin. Tel. 040/548 960 09 oder 0176 852 444 93

Preis, Leistung und die Qualität von Beratung und Produkt steht bei mir im Vordergrund.

von Hand
von Herzen
von Goldschmiede ManteufelEheringe für Individualisten.

Eheringe Herstellungsablauf:
Gold schmelzen, walzen, ziehen, zubiegen, löten, schleifen, polieren, mattieren, Steine fassen, gravieren etc.

Herstellung der Eheringe Trauringe Verlobungsringe Partnerringe.
Schmelzen und Gießen von verschiedenen Goldlegierungen in z.B. 333, 585, 750.
Der Goldschmied benutzt zum schmelzen seiner meist nur geringen Goldmengen nach wie vor hauptsächlich die offene Gasflamme. In der Schmelzpistole ereinigen sich Stadtgas und Luft, bei der Verbrennung entsteht an der Austrittsöffnung der Pistole die bekannte Schmelzflamme. Für Goldmengen von bis zu 50g genügt ein Schmelztiegel, der sich mit der offene Flamme der Pistole leicht erhitzen lässt. Um das Schmelzen von Gold zu beschleunigen gibt man Borax dazu. Im Schmelztiegel muss das Gold gut durch geschmolzen sein, so dass keine festen Goldteile mehr erhalten sind. Von der Eigenart des Goldes, der Länge des Weges vom Tiegel zur Form und von der Modellform häng es ab, um wie viel das Gold überhitzt werden muss. Dann wird das Gold, ohne abzusetzen , mit ruhigem, dünnen Strahl in die Form (unten im Bild) gegossen. Nachdem das flüssige Gold die Form gut ausgefüllt hat, soll es möglichst schnell erstarren. Durch das Gießen bekommt das Gold, das man zu Quadrat, Blech oder Draht weiterverarbeiten will, seine Grundform. Danach wird das Goldguss abgebeizt, wobei besonders darauf zu achten ist, dass sowohl alle Boraxreste als auch sonstige Schlackenteile sorgfältig entfernt werden.

Walzen von verschiedenen Goldlegierungen.
Wenn man eine Gießform walzt, geschieht das normalerweise mit der Absicht, seine Länge zu vergrößern , in dem man die Dicke vermindert. Die Bearbeitung beginnt in einem sechsseitigen Profil der Drahtwalze, die folgenden Rillen geben dann dem Gold einen mehr und mehr der quadratischen Form (immer wieder den Goldstück Zwischenglühen!) angenäherten Querschnitt. Beim Drahtwalzen ist eine möglichst geringe Dickenabnahme besonders wichtig. Stellt man die Walze zu eng ein, presst sich das Gold zwischen den beiden Profilhälften heraus und es entsteht der gefürchtete Grat. Bemerkt man die ersten Anzeichen der Gratbildung, ist der Walzvorgang sofort zu unterbrechen, man nimmt den Golddraht heraus, feilt den Grat ab, (wieder Zwischenglühen) und wälzt weiter. Wenn das Gold von uns eine gewünschte Form von 3mm erreicht hat, beginnen wir mit walzen von Blech. Nun schiebt man das quadratische Gold von eine Seite zwischen die Walzrollen, deren Abstand so groß sein muss , dass Sie ihn durch die entstehende Reibung festhalten. Während man das Gold mit einer Hand gegen die Walzenrollen drückt, dreht man mit der anderen Hand den Hebel so weit, bis die Walze greift. Das Gold wird in die Längsrichtung gewälzt. Man kann das Arbeitsstück aus Gold vorwärts und dann wieder rückwärts walzen. Die Walzrichtung kann aber erst nach vorherigem Zwischenglühen des Goldes geändert werden. Besonders wichtig ist es, dass die Dehnbarkeit der betreffenden Goldlegierung berücksichtig wird. Zu seltenes Glühen des Goldes ist ebenso falsch wie zu häufiges Glühen. Lässt sich das Blech aus Gold leicht durchwalzen, wird man erst durch die gebildeten Risse an das Glühen erinnert. Tatsächlich muss aber der Walzvorgang von Gold oder Silber nicht vom Gefühl, sondern von der Messschraube kontrolliert werden.
Beispiel: Wenn ein Goldblock um 50% umgeformt werden soll, muss in folgenden Abständen geglüht werden: 10….5 mm 5….2,5 mm 2,5….1,25 mm usw.

Das Löten.
Nach dem Walzprozess wird die Goldschiene mit Laubsäge auf gewünschte Länge getrennt. D.h. wenn ein Goldring in Größe 58 hergestellt werden soll, dann wird ca 17mm Länge aus die Goldschiene abgesägt. Die Goldschiene wird mit eine halbrunde Schienenzange zurecht rund gebogen (sollte ein Goldstück mit geringen Dehnungsbereich stark gebogen werden, empfiehlt es sich, das Gefüge durch Zwischenglühen zu rekristallisieren, weil dadurch immer wieder ein neues Ausgangsgefüge erzielt wird). Die beiden Goldschienenenden werden schräg gefugt und mit hartem Lot verbunden. Die Ringweite soll noch etwas kleiner als verlangt sein, damit der Goldring auf Ringriegel und Hornamboss die endgültige Form erhalten kann.
Beim Löten werden metallische (z.B. Gold und Silber ) Werkstücke dadurch möglichst dauerhaft miteinander verbunden, dass ein metallisches Bindmittel, das Lot, schmilzt, während die zu verbindenden Gold oder Silber noch im festem Zustand bleiben, sich aber in geringerem Umfang im Lot lösen. Das Lot ist ein reines Metall oder eine Legierung, es verbindet sich unter Legierungsbildung mit den zu lötenden Metallen ( Gold Silber ), noch ehe deren Solidustemperatur erreicht ist. Die Chemikalien, die man einsetzt um den Vereinigungsprozess zu unterstützen, heißen Löt- oder Flussmittel. Die Arbeitstemperatur eines Lotes ist die Temperatur bis zu der Lot und Lötstelle erwärmt werden müssen, damit die Vereinigung beider möglich wird. Meist liegt sie noch etwas höher als die Liquidustemperatur des Lotes. Die Wirkungstemperatur des Flussmittels ist die Temperatur die mindestens erreicht werden muss, damit es seine Aufgabe erfüllen kann. Alle Verfahren die sich unter 450°C abspielen werden als Weichlötungen bezeichnet und alle Verfahren die sich über 650°C abspielen sind Hartlötungen. Wirkung der Flussmittel (Borax) – bei Erwärmen bildet sich auf den meisten Metallen wie z.B. Gold und Silber eine Oxidschicht. Folgende Aufgaben hat das Flussmittel beim Löten zu erfüllen: Vorhandene Oxidreste müssen gelöst werden. Lötstelle und Lot sind durch eine glasurartige Deckschicht vor erneuter Oxidation zu schützen. Das Lötmittel darf den Fluss des Lotes nicht behindern, sondern muss das Fliessen des Lotes fördern.

Schleifen und Polieren.
Wenn man das Gold Silber gegen grobes Schleifpapier, die rotierende Schleifscheibe oder Feil drückt, lösen sich die Teile aus der Gold oder Silberoberfläche heraus. Die Tiefe des Angriffs richtet sich nach der Größe der Schleifkörner. Weiche Metalle wie Platin Gold Silber setzen sich in den Poren fest und hemmen die Schleiffähigkeit deswegen werden die häufiger ausgebürstet. Danach geht man zu Fein-Schleifpapier über. In gleichmäßigen Zügen reibt man zu schleifenden Goldstück so lange auf der Papieroberfläche bis die Goldfläche überall gleichmäßig angegriffen ist. Die Schleifrichtung muss während der Bearbeitung mehrfach geändert werden damit sich keine Schleifrillen bilden und keine einseitige Beanspruchung entsteht. Wenn auch beim Polieren noch Teile der Oberfläche abgenommen werden, besteht doch Hauptwirkung im Glätten der Oberfläche durch Druck wie es bei der Bearbeitung z.B. Goldoberfläche mit dem Polierstahl besonders augenfällich ist. Während die Körner der Schleifmittel mehr oder weniger scharfkantig sind, zeigt sich das Korn des Polierrots auch bei starke Vergrößerung rundlich und glatt. Wenn die rotierende Scheibe auf der das Poliermittel aufgetragen ist, gegen die Goldoberfläche gedrückt wird entsteht eine starke Erwärmung. Dadurch vergrößert sich an diese Stelle die Dehnung und die Bildsamkeit des Goldes, denn das Umformen erhöht sich mit steigender Temperatur. Um den letzten Hochglanz zu erzielen benutzen wir die Schwabelscheibe oder Wollrad mit Poliermittel.

Es wird immer echte Käufer geben, die gute Arbeit erkennen werden.
Ich freue mich auf unserem Treffen. Kontakt

Ihr Trauringschmied